| Hilfreiche Informationen rund um das Thema Versicherungen
Ratgeber Versicherungen für Studenten
Mit dem Beginn des Studiums steht für viele Studenten auch der Wechsel in eine eigene Wohnung vor der Tür. Viele Dinge, die bisher von den Eltern erledigt wurden gehen nun nach und nach in den Verantwortungsbereich des Studenten selber über - z.B. auch das Thema der Versicherungen.
Fragt man die Berater in den Banken oder aber den Versicherungsmakler der Eltern nun, welche Versicherungen man als Student eigentlich braucht, erhält man sehr oft lediglich sehr wenig zufriedenstellende Antworten - meist sollen hier nur bestimmte Versicherungen an den Mann oder an die Frau gebracht werden.
Welche Versicherungen braucht man als Stundent aber nun wirklich?
Nun, wenn man als Student in eine eigene Wohnung zieht, sollte man sich auf jeden Fall überlegen, ob es nicht vielleicht sinnvoll sein kann, eine Hausratversicherung zur Absicherung seines Besitzes abzuschließen. Auch wenn der Hausrat am Anfang vielleicht noch nicht so üppig ausfällt - alleine der Verlust der technischen Geräte kann bei vielen Studenten schnell mehrere tausend Euro kosten.
Eine Versicherung, die ebenfalls auf keinen Fall fehlen sollte, ist die so genannte Berufsunfähigkeitsversicherung. Die staatlichen Absicherungen, die es im Falle einer Erwerbsminderung gibt, sind heute bei weitem nicht mehr ausreichend, um ein vernünftiges Auskommen im Fall der Fälle zu sichern. Wer bereits als Student eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, schlägt verschiedene Fliegen mit einer Klappe: 1. sichert er sich sein heutiges Eintrittsalter, 2. sichert er sich seinen aktuellen Gesundheitszustand und 3. kann er evtl. von Spezialangeboten der Versicherer profitieren.
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Private Unfallversicherung (Sehr wichtig)
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In Deutschland sind Arbeitnehmer in einer gesetzlichen Unfallversicherung sowohl auf der Arbeit, als auch auf dem Hin- und Rückweg, gegen Unfälle und dadurch entstehende finanzielle Belastungen über die Berufsgenossenschaften pflichtversichert. Auch Kinder sind im Falle eines Unfalles in der Schule und im Kindergarten und bei Wegeunfällen gesetzlich abgesichert.
Da die Mehrheit der Unfälle allerdings im privaten Bereich, also in der Freizeit passieren, gehört die private Unfallversicherung mit zu den wichtigsten Absicherungen der heutigen Zeit. Denn man ist weder beim Sport, noch im Straßen- oder Reiseverkehr gesetzlich abgesichert. Auch der Unfall in den eigenen vier Wänden ist für die Pflichtversicherung nicht interessant, was im Falle einer Hausfrau oder eines Hausmannes 24 Stunden eigenes Risiko bedeutet.
Durch einen Unfall kann sich die eigene finanzielle Lage drastisch ändern. Der Erwerb bleibt über kurz oder lang aus oder es werden aufgrund von körperlichen Einschränkungen Umzugs- oder Umbaumaßnahmen nötig. Das Geld dafür muss der Betroffene aus eigener Tasche zahlen, wenn er nicht privat vorgesorgt hat.
Die private Unfallversicherung gibt es in verschiedenen Varianten und Formen. Das Basis-Produkt zahlt bei Feststellung einer unfallbedingten Invalidität eine feste Summe, die nach Invaliditätsgrad und der vereinbarten Police berechnet wird. Dabei gibt es Varianten, die schon bei kleinen körperlichen Einschränkungen einen ansehnlichen Betrag auszahlen, dafür dann vergleichsweise wenig bei größeren Unfällen, oder viel Beitrag kosten. Wieder andere Versicherungen zahlen im schlimmsten Fall eine sehr hohe Summe aus, mindern die Zahlung aber bei nur geringen Invaliditätseinstufungen.
Zusätzlich zu dieser Basisleistung, gibt es bei vielen Versicherern die Möglichkeit, diverse andere Leistungen gegen Mehrbeitrag mitzuversichern. Darunter zum Beispiel
- Leistung im Todesfall
- Krankenhaustagegeld
- Kurkostenbeihilfen
- Unfallbedingte Kosmetische Behandlungen
- Bergung
Wir setzen uns gerne zusammen mit Ihnen an das Thema, um für Sie und Ihre Familie, vollkommen unabhängig, die richtige Police, mit passendem Inhalt zu ermitteln. Damit Sie und Ihre Liebsten, ohne Bedenken, Spaß am Leben haben können. Oder vergleichen Sie einfach hier Ihre Unfallversicherung völlig unverbindlich und kostenlos.
Gesetzliche Krankenversicherung (Sehr wichtig)
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In Deutschland gibt es diverse Pflichtversicherungen zu deren Abschluss man, je nach aktueller Lebenslage, gezwungen ist. Eine davon ist die gesetzliche Krankenversicherung. Diese dient dazu, den Bürgern ein einheitliches Mindestmaß an gesundheitlicher Versorgung sicherzustellen und schlimmere Folgen einfacher Erkrankungen, durch finanzielle Engpässe der zu behandelnden Person, zu vermeiden.
Schon Kinder müssen diesen Versicherungsschutz aufweisen können. Man hat hier grundsätzlich die Wahl zwischen der gesetzlichen und einer privaten Absicherung. Dazu muss allerdings das Einkommen stimmen, denn wer unter der Einkommensgrenze liegt, muss in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben. In diesem Fall kann nur über eine Krankenzusatzversicherung aufgestockt werden. Nur wer über der Einkommensgrenze verdient, selbständig ist oder verbeamtet wurde, hat die Möglichkeit einer vollständig privaten Absicherung.
Für all die, die in der gesetzlichen Kasse bleiben, ob gewollt oder nicht, bietet sich dennoch die Möglichkeit Geld zu sparen - durch einen Wechsel des Anbieters. Die Unternehmen weisen teilweise sehr hohe Differenzen im Beitragssatz auf, so dass mehrere Hundert Euro im Jahr gespart werden können. Merkbar wird dies im Nettoeinkommen, da die Beiträge schon vom Brutto abgezogen werden und so nie auf dem Kontoauszug des Versicherten auftauchen.
Die Leistungen der Kassen sind, bis auf wenige Ausnahmen, meist ähnlich, da der Großteil gesetzlich vorgeschrieben ist. Jedoch gibt es auch hier kleine Unterschiede, die einen Wechsel, nicht nur abhängig vom Beitrag, sinnvoll machen.
Wir helfen Ihnen gerne eine Krankenkasse mit niedrigen Beitragssätzen zu finden und unterstützen Sie tatkräftig beim Wechsel. Hier können Sie Ihre gesetzliche Krankenversicherung unverbindlich vergleichen.
Auslandskrankenversicherung (Empfehlenswert)
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Nicht ohne Grund ist die Krankversicherung in Deutschland seit Jahrzehnten Pflicht für jeden Bürger. Im Krankheitsfall können Kosten entstehen, die einen Normalverdiener sehr schnell in finanzielle Probleme bringen. Behandlungen, die zur Genesung erforderlich sind, kann man aber nicht einfach aussetzen, um Geld zu sparen. Schliesslich geht es um die eigene Gesundheit. In Deutschland zumindest, macht uns das keine Sorgen, da wir durch die gesetzlichen Kassen abgesichert sind. Was passiert aber, wenn der Krankheitsfall im Ausland, während des Urlaubs oder einer Geschäftsreise eintritt?
Ausserhalb von Deutschland gilt die gesetzliche Pflichtversicherung nur begrenzt oder gar nicht und alle anfallenden Aufwendungen, von Behandlungs- bis hin zu Medikamentenkosten, müssen aus der eigenen Tasche entrichtet werden. Zwar gilt der Versicherungsschutz der Kassen mittlerweile auch in EU-Ländern, doch oft erkennen die behandelnden Ärzte vor Ort dies nicht an und verlangen sogar die Barzahlung der Behandlung und der Medikamente vor Ort.
Die Auslandsreise-Krankenversicherung schafft hier für wenig Beitrag Abhilfe. Sie übernimmt die Kosten für anfallende Heilbehandlungen, einer im Urlaub auftretenden Krankheit und den Rücktransport, bei einer schweren Krankheit oder im Todesfall, nach Deutschland. Dabei ist beim Abschluss darauf zu achten, dass die Reisedauer nicht den Geltungszeitraum der Versicherung übersteigt, denn die meisten Policen sind auf eine Kurzreise von sechs bis acht Wochen ausgelegt.
Der Beitrag für eine solche Reisekrankenversicherung ist in der Regel so niedrig, dass ein Abschluss schon bei einer einzigen Reise empfehlenswert sein kann.
Wenn Sie einen Urlaub oder eine Geschäftsreise planen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach einer geeigneten Police zu einem fairen Preis.
Krankenzusatzversicherung (Empfehlenswert)
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Die Krankenversicherung gehört in der Bundesrepublik Deutschland zu den Pflichtversicherungen. An sich ist dies eine gute Idee, um das Land und seine Einwohner auf einem gewissen Gesundheitsstandard zu halten. Längst jedoch verkommt diese ursprünglich sinnvolle Idee zu einem Kostenfaktor, den man immer wieder zu senken versucht. So werden die Beiträge höher, während die Leistungen nachlassen. Viele Medikamente und Eingriffe sind mittlerweile zuzahlungspflichtig oder werden von den gesetzlichen Kassen gar nicht mehr übernommen.
Nicht jeder kann in eine private Krankenversicherung wechseln, um dieser Misere zu entkommen, denn dazu muss man über einer bestimmten Mindesteinkommensgrenze liegen. Lediglich ein Wechsel des Anbieters kann ein wenig Beitrag einsparen. Eine private Krankenzusatzversicherung kann hier Abhilfe schaffen. Für einen vergleichsweise geringen Beitrag kann der Pflichtversicherte seine Absicherung nach Bedarf deutlich aufbessern. Dabei kann der Versicherungsumfang bei vielen Versicherern so gestaltet werden, dass die gesetzlichen Leistungen um genau diese erweitert werden, die man selbst als wichtig erachtet. Einige der möglichen Erweiterungen wären
- Freie Wahl von Klinik und Arzt (auch Chefarzt)
- Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus
- Krankenhaustagegeld bei stationärer Behandlung
- Volles Nettoeinkommen im Krankheitsfall
- Pflegezusatzversicherung
- Heilpraktikerbehandlung
- Zahnersatz
- Brillen und Kontaktlinsen
- Massagen und Kuren
Dabei ist man im Abschluss bei vielen Versicherern sehr flexibel und kann verschiedene Leistungen in den Policen abwählen oder hinzufügen. Natürlich möchte die Versicherung dann aber wissen, welches Risiko sie dabei übernimmt, so dass im Antrag einige Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen. Auch diese fallen bei den Unternehmen meist unterschiedlich aus. Auch kann es passieren, dass eine Versicherung einen Antragsteller aufgrund seiner Angaben ablehnt, während ein anderer Anbieter selbigen annimmt.
Wir begleiten Sie gerne auf der Suche nach dem richtigen Tarif, dem passenden Anbieter und des günstigsten Beitrags. Je nach ihrer gesundheitlichen Lage vergleichen wir zusammen mit Ihnen die verschiedenen Unternehmen und Angebote, um für Sie die beste Krankenzusatzversicherung zu finden.
Rechtsschutz (Empfehlenswert)
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Dreizehn Jahre bis zum Abitur, mindestens acht Semester, also im besten Fall vier Jahre Studium, zwei Jahre Referendariat und ein Jahr Auslandsaufenthalt – das macht insgesamt 28 Jahre Arbeit, die ein Anwalt in seine Ausbildung steckt, bis er eigenständig vor Gericht agieren darf. Natürlich bietet jemand dieses Wissen nicht ehrenamtlich an. Schon ein Beratungstermin kann preislich, je nach Anliegen, schon im dreistelligen Bereich liegen. Man geht also bei einem nahenden Rechtsstreit nicht nur das finanzielle Risiko einer Niederlage ein, sondern muss schon im Voraus tief in die Tasche greifen, um überhaupt eine realistische Chance auf erfolgreiches Klagen zu haben.
Eine Rechtsschutzversicherung besteht in den meisten Fällen aus mehreren Einzelabsicherungen oder Bausteinen, die diverse Bereiche des Lebens abdecken. Meist geht es dabei um:
- Arbeits-Rechtschutz
- Fahrzeug- / Fahrer- / Verkehrs-Rechtschutz
- Steuer-Rechtschutz
- Wohnungs- / Grundstücksrechtschutz
- Disziplinar- / Standes-Rechtschutz
- Familien-Rechtschutz
- etc.
Je nach Bedarf kann aus diesen Bausteinen der passende Rechtsschutz zusammengestellt werden. Dabei sollte man immer die Bedingungen der einzelnen Tarife im Auge haben, denn wo der eine Anbieter Internetgeschäfte mit absichert, da kann ein Anderer diese grundsätzlich ablehnen. Auch der Rechtsstreit im Falle einer Scheidung ist bei den meisten Versicherern ein Tabu-Thema. Zudem haben die Policen unterschiedliche Wartezeiten. Rechtsstreitigkeiten die vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, oder innerhalb der ersten drei bis sechs Monate danach, ihren Ursprung finden, sind oft ausgeschlossen.
Wir führen Sie durch den Dschungel "Rechtsschutz" und stellen für Sie ein individuelles Paket zusammen, auf das Sie sich verlassen können. Gerne kann auf Wunsch in einer entsprechenden Police auch Ihr/e Partner/in und Ihre Kinder aufgenommen werden.
Kleiner Tipp: Im Falle eines Rechtsstreits, kontaktieren Sie ihren Versicherer und lassen Sie sich einen Anwalt empfehlen, denn jede Versicherung wird versuchen, möglichst alle Streitigkeiten zu gewinnen, um Kosten zu sparen und Ihnen deswegen nur die besten Anwälte vermitteln.
Kraftfahrzeugversicherung (Situationsabhängig)
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Wer in Deutschland einen Pkw zulassen möchte, muss der Zulassungsstelle nachweisen, dass er eine Kfz Versicherung besitzt. Zu diesem Zweck werden von den Versicherungen so genannte "elektronische Versicherungsbestätigungen" ausgegeben, die dann gleichzeitig mit der Ausgabe an die Zulassungsstelle übermittelt werden.
Neben der Kfz Haftpflichtversicherung, die ja Pflicht ist, haben Autobesitzer die Möglichkeit, eine Kraftfahrzeug-Vollkasko und/oder eine Teilkaskoversicherung abzuschließen. Beide Sparten dienen dazu, Schäden abzudecken, die nicht einem anderen Menschen oder dessen Hab und Gut (Haftpflichtversicherung) zugefügt werden, sondern, die das eigene Auto betreffen.
Dies sind in der Teilkaskoversicherung:
- Feuer
- Sturm
- Hagel
- Blitzschlag
- Unfall mit Haarwild (bei einigen Versicherungen auch "alle Tiere"!)
- Diebstahl
- Glasbruch
- Explosion
- Kabelbrände
In der Vollkaskoversicherung finden sich:
- alle selbstverschuldeten Unfälle
- Höhere Gewalt
- Vandalismus
Je nachdem, wie teuer der Versicherungsschutz ohne eine Selbstbeteiligung im Schadenfall ausfällt, kann man entscheiden, ob man nicht evtl. einen Selbstbehalt einbaut. Dies würde dazu führen, dass der Versicherungsbeitrag deutlich sinkt. Im Schadenfall sind dann jedoch 150,300 oder 500 Euro des Schadenwertes vom Versicherungsnehmer zu bezahlen.
Neben der Haftpflicht-, Voll-, oder auch Teilkaskoversicherung gibt es im Kraftfahrzeugbereich noch die so genannten Schutzbriefleistungen, die oft ergänzend zur Vollkaskoversicherung angeboten werden. Hier werden nach einem Unfall auch die Abschleppkosten, ein evtl. Mietwagen und ggf. auch Hotelübernachtungen übernommen. Gerade dann, wenn man viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte man sich ernstlich überlegen, ob ein solcher Schutz nicht durchaus Sinn machen kann.
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