🪖 Versicherungen bei Wehrdienst: Schutz in Uniform
Wer sich zum Wehrdienst verpflichtet oder zur Bundeswehr eingezogen wird, steht plötzlich vor vielen organisatorischen Fragen – darunter auch die Versicherungssituation. Denn: Nicht alle bestehenden Versicherungen greifen automatisch weiter oder sind überhaupt nötig. In diesem Beitrag zeigen wir, welche Versicherungen bei Wehrdienst unverzichtbar sind, welche ruhen können und was Sie beachten solltest.
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✅ Wichtige Versicherungen bei Wehrdienst im Überblick
Grundsätzlich übernimmt der Dienstherr, also der Staat, viele Risiken für Wehrdienstleistende. Trotzdem gibt es Lücken, die du kennen solltest:
🩺 Private Krankenversicherung
Wenn du privat versichert bist, solltest du dich rechtzeitig mit deiner Versicherung in Verbindung setzen. In vielen Fällen kann die Police ruhend gestellt werden – du zahlst also keine Beiträge während des Dienstes. Für gesetzlich Versicherte gilt: Während des Grundwehrdienstes bist du über die truppenärztliche Versorgung abgesichert. Danach kann die gesetzliche Krankenversicherung wieder aufgenommen werden.
🛡️ Haftpflichtversicherung
Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt – auch beim Wehrdienst. Schäden, die du während deiner Freizeit verursachst, sind weiterhin durch deine Police gedeckt. Achte jedoch darauf, dass der Versicherungsschutz während des Wehrdienstes nicht automatisch erlischt. Am besten informierst du deine Versicherung über deinen Status.
💼 Berufsunfähigkeitsversicherung
Diese Police sollte unbedingt weiterlaufen! Ein Unfall oder eine Erkrankung im Wehrdienst kann langfristige Folgen haben. Viele Versicherer schließen jedoch Wehrdienstverletzungen vom Schutz aus. Lies das Kleingedruckte und wähle im Zweifel einen Anbieter, der auch für Einsätze während des Dienstes aufkommt.
💤 Welche Versicherungen bei Wehrdienst ruhen können
Nicht jede Versicherung ist während des Wehrdienstes notwendig oder sinnvoll. Hier einige Beispiele:
Kfz-Versicherung: Wenn du dein Fahrzeug abmeldest oder stilllegst, kannst du den Vertrag pausieren.
Hausratversicherung: Solange du keinen eigenen Haushalt führst (z. B. bei Einzug in die Kaserne), kann diese ruhen.
Rechtsschutzversicherung: Hier ist im Einzelfall zu prüfen, ob eine Unterbrechung sinnvoll ist – insbesondere wenn du keine laufenden Rechtsverfahren hast.
💬 Kommunikation ist entscheidend
Melde deiner Versicherungsgesellschaft frühzeitig, dass du zum Wehrdienst eingezogen wirst oder dich verpflichtest. So vermeidest du unnötige Beiträge und sicherst dir gleichzeitig deinen Versicherungsschutz. Manche Versicherer bieten spezielle Tarife oder Übergangsregelungen für Soldaten an.
🔄 Versicherungen nach dem Wehrdienst – das ist zu beachten
Nach Beendigung des Wehrdienstes ist es wichtig, bestehende Policen wieder zu aktivieren oder neue Verträge abzuschließen:
Krankenversicherung: Melde dich rechtzeitig wieder bei deiner gesetzlichen oder privaten Kasse.
Berufsunfähigkeitsversicherung: Prüfe, ob sich dein Berufswunsch verändert hat – dies kann Einfluss auf deinen Tarif haben.
Haftpflicht & Hausrat: Falls du in eine eigene Wohnung ziehst, ist ein entsprechender Schutz unverzichtbar.
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